Adventkalender '20 Jahre Listi & Dani' - 22. Türchen
Das Jahr 2012 verbringe ich hauptsächlich damit, ein neues Zuhause für die Ponies zu finden. Ich bin bereit, die gute Infrastruktur von Raglitz gegen mehr "Freiheit" für Listi und Njörður zu tauschen, aber in unserer Nähe eine geeignete Unterbringung zu finden, erweist sich als äußerst schwierig. Artgerechte Haltung mit viel Auslauf an der frischen Luft und genügend Gras im Sommer hat oberste Priorität, dafür verzichte ich gerne auf Halle, Stüberl und Co. Endlich, gegen Ende des Jahres, werde ich fündig und der wunderschöne Loderhof am Fuß der Hohen Wand wird unser neues pferdiges Zuhause. Am besten gefallen mir die mehrere Hektar großen Weiden, auf denen die Pferde von Mai bis etwa November leben - Ponyfreiheit pur mit ganz viel Gras. Genau was ich mir vorgestellt habe. Zudem werden die Pferde dort bestens betreut und auch im Winter kommen sie regelmäßig raus.
Quasi in letzter Minute, also Ende Oktober, ziehen die Ponies um. In letzter Minute deshalb, weil der Stallbesitzer neue Pferde grundsätzlich nur während der Weidesaison aufnimmt. Es ist dann einfacher, sie zu integrieren, weil deutlich mehr Platz vorhanden ist.
Listi und Njörður kommen am Nachmittag des 26.10. am Loderhof an, verbringen eine Nacht in der Box und lernen am 27.10. dann ihre Herde kennen. Lange dauert es nicht und Listi hat auch hier die Führung übernommen. Während sich alle Pferde damit zufrieden zeigen, gefällt das so manchem Besitzer gar nicht. Vor allem diejenigen, die "richtige" Pferde haben, finden es schwierig, dass nun ein Pony der Chef ist. So ist Menschendenken eben.
Zum zweiundzwanzigsten Türchen gehts hier lang.