20.12.2017

HorseFriendShip-Adventkalender 2017



Es gibt Menschen, die der Meinung sind, es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir ahnen. Inzwischen bin ich auch der Meinung, und das verdanke ich, wie könnte es auch anders sein, meinem lieben Njörður.
Bevor ich ihn kennengelernt habe, waren so Sachen wie Alternativmedizin oder gar Tierkommunikation eher ein Anlass, skeptisch die Augenbrauen hochzuziehen. Ich war nicht komplett dagegen oder fand es absolut lächerlich, aber relevant war es für mich auch nicht. Ich glaube nach wie vor, dass eine gesunde Skepsis in dem Zusammenhang nicht verkehrt ist, aber inzwischen ist der ganze Bereich der Energetik ein wichtiger Bestandteil meines (Pferde)Lebens, den ich nicht mehr missen möchte.

In meinem Fall gab es zwei Erlebnisse, die meine ablehnende Haltung gegenüber der Energetik etwas aufgeweicht und damit den Grundstein für alles weiter gelegt haben:

Mein damaliger Hufschmied war gegenüber Themen wie der Tierkommunikation sehr aufgeschlossen und hatte in dem Bereich auch einen sehr feinen Draht zu den Tieren. Ich habe ihn damals mehr zum Spaß gefragt, was Njörður denn so erzählen würde. Erwartet habe ich mir natürlich nichts außergewöhnliches, aber was er mir dann erzählt hat, hat mich doch staunen lassen. Das war nicht das übliche Blabla oder etwas so allgemeines, dass man es hätte erraten können. Selbst ich wusste nicht, ob das, was er mir erzählt hat, wahr ist, bis ich wenig später jemanden traf, der die Geschichte bestätigen konnte.

Als Njörður zu mir kam, hatte er massivere Probleme im Rücken, die durch eine Chiropraktikerin behandelt wurden. Ein Jahr später wollte ich sie wieder holen, als mir eine Miteinstellerin empfohlen wurde, die "sowas ähnliches" macht. Es hat sich dann herausgestellt, dass "sowas ähnliches" cranio-sacrale Omnipathie bedeutet. Damals hatte ich von all diesen Methoden nur eine äußerst vage Vorstellung und ich habe mehr deshalb zugestimmt, dass sie ihn behandelt, weil ich mir damit die Fahrtkosten gespart habe, als dass ich gewusst hätte, was ihre Technik wirklich bewirkt. Ich war dann aber schon während der Behandlung äußerst fasziniert, und spätestens als ich dann vom Sattel aus gespürt habe, was sich alles verändert hat und wie sich mein Pferd jetzt plötzlich bewegen kann, war ich restlos überzeugt.

Im Lauf der Jahre habe ich immer wieder festgestellt, wie nützlich die Energetik sein kann und wie fein die Tiere darauf reagieren. Und ich verwende, was gerade passt. Mal sind es Bachblüten, dann wieder ein Heilstein, der in die Mähne geflochten wird ... bis hin zur Tierkommunikation ist alles dabei. Heuer im Sommer hat Njörður sogar ein Krafttier bekommen und trägt fortan seinen Drachen aus Leder bei jedem Spaziergang um den Hals.

Natürlich kann nicht jeder mit allem etwas anfangen, das ist ganz klar. Aber sich ein bisschen mehr zu öffnen für das, was etwas außerhalb der Norm liegt, kann nicht schaden. Ich jedenfalls habe die Erfahrung gemacht, dass Pferde bzw. Tiere allgemein (und auch Menschen, wenn sie nicht komplett abblocken) sehr gut auf viele dieser Methoden reagieren. Manchesmal sogar besser als auf die herkömmliche Schulmedizin: Als Njörður heuer plötzlich ohne Grund zu lahmen begonnen hat, konnte uns die Schulmedizin lange Zeit nur mit der Verabreichung von Schmerzmitteln "helfen". Erst die ganzheitliche Betrachtung seines Körpers gepaart mit cranio-sacralen Behandlungen brachte einen Erfolg. Seit sein Körper sich dank dieser behutmsamen, aber dennoch sehr effektiven Methode umorganisieren darf, ist die Lahmheit komplett verschwunden. 
Es gibt halt doch mehr zwischen Himmel und Erde als sich erforschen und messen lässt. Manches muss man einfach erspüren und glauben.

mit Margrit Coates, der bekannten Heilerin,
von der ich viel lernen durfte